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Salongemeinschaft - das Zukunfsmodell
Jeder von uns hat Ziele, wir freuen uns über jeden Erfolg, müssen aber ein strenger werdendes Umfeld kalkulieren. Das Marketinstitut nennt 16 Erfolgsfaktoren für Kleinfirmen und es fällt auf, daß 14 davon einsame Entscheidungen sind, Geld kosten und Risiken auslösen. Gratis und spontan gewinnbringend ist ein Strategieansatz, der weit vorne bewertet wird, nämlich »Horizontale Kooperation«. Kollegialität teamfähiger Professionisten aus benachbarten Branchen.
Wir haben in Kärnten, außer den Einkaufszentren und Gemeinschaftspraxen der Ärzte kaum horizontale Modelle. Trendforscher Matthias Horx sieht die Servicelandschaft der Zukunft so: Im Luxusgenre sind Einzelkämpfer ein Auslaufmodell. Der Verbraucher denkt zunehmend hedonistisch, sieht im Luxus ein Stück Lebensfreude. Er setzt sich mit Bedürfnissen nicht auseinander sondern beansprucht persönliche Gatekeeper. Es verrät Lebenskunst, für sämtliche Konsumbereiche Könner-Spezialisten aufzufinden, im Idealfall unter einer Adresse. Zukunft haben also konzentrierte Konzepte. Der Weg führt vom Massenkonzept zur One-to-One-Dienstleistung im Verbund. Der intelligente Nachfolger des traditionellen Dienstleisters ist der Provider. Er ist Appetizer und Operator für den Konsumenten und zugleich Arrangeur der Leistungsgemeinschaft. Durch die Vernetzung der Provider wird die Leistung beschleunigt, individualisiert, perfektioniert und verbilligt. Provider schaffen Kopetenzzentren und erübrigen die Präsenz an teuren Standorten und die damit verbundenen Risiken und Kosten. “Providing will be small, simple and state-of-the-art.” Der reife Konsument kommt zu der Erkenntnis: "Ich lasse nur Könner an mich heran." Exklusivität ist unabhängig von Größe, Geschäftslage und Showeffekten. Gewinner ist der Netzwerk-Provider, der seine Leistung mit anderen bündelt zu einer räumlich konzentrierten Sammlung von Kompetenz.
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